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Stark korrelierte quantenmechanische Vielteilchensysteme sind geprägt durch das Wechselspiel von Quantenstatistik und elektronischen Wechselwirkungen. Kollektive Phänomene setzen ein, wenn die Bewegung der Elektronen durch gegenseitige Wechselwirkungen oder dimensionelle Reduktion auf Schichten bzw. Drähte derart eingeschränkt wird, dass das Verhalten jedes einzelnen Elektrons in komplexer Weise von dem aller anderen abhängt. Stark korrelierte Elektronensysteme weisen typischerweise ein sehr komplexes Phasendiagramm auf. Sie zeigen korrelationsgetriebene Metall-Isolator-Übergänge (`Mott-Hubbard-Isolator'), Magnetismus, Schwer-Fermion-Verhalten oder Quantenkritikalität. In den vergangenen zwanzig Jahren wurden viele Verfahren zur theoretisch-physikalischen Untersuchung der Vielteilchen-Modelle entwickelt. Bekannte Beispiele für numerisch exakte Techniken sind exakte Diagonalisierung kleiner Modellsysteme oder Monte-Carlo-Simulationen. Approximative numerische Methoden umfassen Renormierungsverfahren (`numerische Renormierungsgruppe', `Dichtematrixrenormierungsgruppe' (DMRG)) oder Molekularfeldansätze (`Dynamische Molekularfeldtheorie'). Auf der analytischen Seite sind der Bethe-Ansatz, analytische Renormierungsverfahren oder Variationsansätze zu nennen. Das Ziel des Seminars ist die Erörterung weiterer methodischer Entwicklungen durch ein Diskussionsforum unter breiter Beteiligung der in der Theorie korrelierter Elektronen arbeitenden Wissenschaftler. |
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Anmeldungsfrist: 1. Juli 2010 Maximale Teilnehmerzahl: 75 Aufgrund der großzügigen finanziellen Unterstützung durch die Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung gibt es keine Konferenzgebühr. Unterkunft und Verpflegung werden ebenfalls von der Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung übernommen. |
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Zuletzt aktualisiert: 19. Mai 2010
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